Osteopathie

Die Osteopathie hilft Ihnen beweglicher und schmerzfreier zu werden

Geschichte der Osteopathie

Die Geschichte der Osteopathie lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Erste schriftliche Belege der Anwendung manueller Techniken finden sich schon bei Hippokrates im 4. Jahrhundert vor Christus. Medizin, Religion und Magie waren hierbei stets gleichwertig verbunden.

Im 16. Jahrhundert fand unter Decartes eine Neubewertung dieser Ansichten statt. Er führte die Betrachtung des Körpers als rein mechanisch funktionierendes Gebilde ein.

Im 19. Jahrhundert prägte A. T. Still den Satz "Das beste Studium vom Menschen ist der Mensch". Unter diesem Aspekt beobachte er Natur, Tier und Menschen und stelle fest, dass Störungen in Bewegungsabläufen zur Minderung der Lebensqualität führen. Unter diesem Aspekt legte er den Grundstein für die heutige moderne Osteopathie. Es war stets sein Ansinnen die Methoden den neusten anatomischen Kenntnissen anzupassen, wodurch die stete Weiterentwicklung der Osteopathie gesichert wird.

5 Grundsätze der Osteopathie

Leben ist Bewegung

Der Körper des Menschen lässt sich mit einer Uhr vergleichen. Eine Uhr kann nur richtig funktionieren, wenn alle Zahnräder frei beweglich sind. Befinden sich im Körper Blockaden, die ihn von seiner normalen Beweglichkeit abhalten, stellen sich schnell Schmerzen und Krankheiten ein.

Funktion und Struktur

Die Funktion eines Gelenkes wird durch seine Bauweise ( Struktur ) bestimmt. Die Struktur des Gelenkes beeinflusst die Art der Bewegung
( Funktion ). So führen andauernde fehlerhafte Belastungen der Hüftgelenke zu Arthrose ( Strukturveränderung ). Wenn sich Arthrose eingestellt hat, wird dadurch die Beweglichkeit eingeschränkt ( Funktionsveränderung ).

Gesetz der Arterie

Das Leben und die Funktion jeder Zelle hängen von deren Versorgung ab. Die Versorgung im Körper wird von den weit verzweigten Arterien sichergestellt. So erreichen Sauerstoff und Nährstoffe jedes Organ des Körpers. Ist dieser Zufluss gestört, stellen sich Störungen, Funktionseinschränkungen bis hin zum Zelltod ein. Nicht nur der Zustrom, sondern auch der Abfluss aus dem Gewebe kann zur Funktionsstörung führen. Die Osteopathie greift hier unterstützend ein und hilft dem Körper den natürlichen Fluss wieder herzustellen.

Globalität des Körpers

Der Körper ist eine Einheit aus vielen Teilen. Verbunden durch das Bindegewebe bildet er ein zusammenhängendes System. Im Zusammenspiel ist es dem Körper möglich, die ihm gestellten Aufgaben zu lösen. Einschränkungen werden auf das Gesamtsystem übertragen und weitestgehend kompensiert.

Selbstheilungskräfte

Der Körper ist in der Lager, viele Verletzungen zu heilen. Dabei braucht er gelegentlich eine helfende Hand. So wie ein Gips dem Körper bei einen Knochenbruch richtigen Halt gibt, hilft die Osteopathie ihm, seine Heilungskräfte richtig einzusetzen.

4 Säulen der Osteopathie

Die Osteopathie teilt sich in 4 Bereiche auf. Diese spezialisieren sich auf je einen Aspekt des Körpers und ergeben zusammen ein vollwertiges Konzept der Heilkunde.

Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie konzentriert sich auf die Funktion der Gelenke und deren Zusammenspiel. Hierbei werden zielgerichtet, mit sanften Methoden, Blockaden und Funktionsstörungen gelöst, um dadurch die normale Beweglichkeit wieder herzustellen.

Fasziale Osteopathie

Der gesamte Körper wird von Faszien, speziellen Bindegeweben, durchzogen, Durch Krankheit, Verletzung oder Blockaden auf anderen Organebenen werden die Zugrichtungen der Faszien beeinträchtigt und die Heilung erschwert. Die Osteopathie hilft dem Körper diese Störungen im System zu beheben und eine Genesung zu bewirken.

Viszerale Osteopathie

Damit jedes Organ seine Funktion im Körper erfüllen kann, braucht dieses eine Bewegungsfreiheit. Ist diese durch Krankheit, Verletzung oder Blockaden eingeschränkt, wird die Fähigkeit des Organes seine Aufgabe zu erfüllen, beeinträchtigt. Die Osteopathie hat spezielle Techniken entwickelt, um die Organbeweglichkeit zu verbessern und dessen Funktion zu unterstützen.

Craniosacrale Osteopathie

Das Nervensystem verzweigt sich durch den gesamten Körper und vermittelt Befehle des Gehirns und bringt Informationen zu diesem zurück. Verletzungen, Blockaden oder Krankheiten nehmen Einfluss auf dieses Botensystem und stören dessen Funktion. Auch Stress, Mobbing oder andere psychische Belastungen verursachen Störungen, die sich durch zahlreiche Symptome bemerkbar machen.